PEDRALI - The Italian Essence

10-jähriges Jubiläum des Pedrali Standorts Manzano

01/04/2016

Der technologisch und gestalterisch wegweisende Möbelhersteller Pedrali aus Norditalien feiert das 10-jährige Jubiläum seiner Holzproduktionsstätte und deren Umstrukturierung und Ausbau am Standort Manzano. Unterstützt von neuester Technologie fertigen dort erfahrene Handwerker zeitgenössische Möbel aus feinsten Hölzern wie Eiche, Esche und Walnuss für den Privat- und Objektbereich. In den letzten Monaten wurde die Holzproduktionsstätte von Pedrali erneut mit innovativen Maschinenanlagen ausgestattet: Eine neue Lackier-Roboteranlage verwendet nun ausschließlich Produkte auf Wasserbasis und garantiert bezüglich chemischer und physikalischer Beständigkeit ausgezeichnete Ergebnisse. Durch dieses neue Verfahren wird auch die Umweltbelastung stark reduziert, da die Produkte die Emission von flüchtigen organischen Stoffen begrenzen. Zudem investierte Pedrali in numerisch gesteuerte Maschinen für Fräsen- und Konturierungsarbeiten sowie in einige Leimpressen.

„Die Tradition der handwerklichen Holzverarbeitung im Friaul, gepaart mit unserer langjährigen Erfahrung im Umgang mit verschiedenen Materialien, hat eine Kollektion von Möbeln hervorgebracht, die den Anforderungen nach vielseitiger Einsetzbarkeit und Individualisierbarkeit im Objektbereich gerecht wird“, erklärt Giuseppe Pedrali, CEO von Pedrali Spa. „Der Erfolg spiegelt sich in unserem Rekordumsatz von 71 Millionen Euro im Jahr 2015 wider. Diese ermutigende Zahl bestätigt den Wert italienischer unternehmenseigener Produktion – im Hinblick auf Handwerk, technologische Innovation und Kreativität."

Seit der Eröffnung im Jahre 2006 wurden in der firmeneigenen Holzfabrik in Manzano zahlreiche Kollektionen hergestellt: unter anderem der von Odo Fioravanti gestaltete Stuhl Frida aus Eiche, der für seine einfache, skulpturale Eleganz im Jahr 2011 den Compasso d'Oro erhielt.

Auf einer Fläche von 19.000m² begann für die Holzproduktion von Pedrali nach dem Umzug in den “Italian Chair District” bei Manzano im Jahr 2012 ein neues Kapitel. Hier wird mit dem gleichen Produktionsmodell gearbeitet, das auch bei der Herstellung der Möbelkollektionen aus Kunststoff, Metall und Polstermaterialien in Mornico al Serio (Bergamo - Italien) erfolgreich eingesetzt wird.

Pedrali verfolgt dabei den Anspruch, den Großteil der Arbeit in den unternehmenseigenen Werkstätten in Italien abzuwickeln, um ein Höchstmaß an Qualität und Kontrolle in jeder Entwicklungsphase – von der Konstruktion bis zur Produktion – gewährleisten zu können. Ein weiterer zentraler Bestandteil der Unternehmensphilosophie ist das Umweltbewusstsein: Pedrali legt hohen Wert auf einen schonenden Umgang mit Rohstoffen und Ressourcen sowie auf eine verantwortungsvolle Abfallentsorgung und Emissionskontrolle.

2013 erhielt die Produktionsstätte in Manzano die FSC Zertifizierung™ C114358 für die Produktionskette, die die Herkunft von Rohstoffen aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern entsprechend strenger Umwelt-, Sozial und Wirtschaftsstandards garantiert.

Der innovative Einsatz von Produktionstechnologien sowie die langjährig gewachsene Materialkompetenz zeichnen Pedrali in seinem vielseitigen und kreativen Umgang mit unterschiedlichen Rohstoffen aus. In der Holzproduktion arbeitet Pedrali überwiegend mit mehrschichtigen Paneelen aus Multiplex- oder in Rahmenbauweise gefertigten Schalen. Dafür entwickelt das Unternehmen hochwertige Lösungen zur Verzahnung und Verleimung und verbindet das Holz auch mit anderen Materialien wie Plastik und Metall.

So wird für den Stuhl Nemea, entworfen vom Designer-Trio Cazzaniga-Mandelli-Pagliarulo, das solide Eschenholz der Stuhlbeine und das Sperrholz der Sitzfläche durch einen druckgegossenen Aluminiumrahmen unterstützt, der für die Stabilität der Konstruktion sorgt.

Auch die Kollektion der Babila Stühle, ein Design von Odo Fioravanti, verdeutlicht Pedralis Expertise in der Kombination verschiedener Materialien: Sowohl die hölzerne Variante aus Eschenholz als auch die Technopolymer-Version und die gepolsterte Schale können mit einem metallischen Beingestell kombiniert werden. Eine Aluminium-Druckguss-Fußstütze verleiht dem Holzrahmen des Barhockers zusätzliche Stabilität.